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Die grössten Schweizer Wohnbaugenossenschaften nach Stadt (Verzeichnis 2026)

15 April 2026·Redaktionsteam

Die Schweiz hat über 1'500 registrierte Wohnbaugenossenschaften, aber sie zu finden ist überraschend schwierig. Jede agiert unabhängig, inseriert auf ihrer eigenen Website und verwaltet ihre eigene Warteliste. Ein offizielles Verzeichnis gibt es nicht.

Dieser Leitfaden listet die grössten und aktivsten Genossenschaften nach Stadt auf, mit Hinweisen zur Bewerbung und was Sie erwarten können.

Warum die Genossenschaftsgrösse wichtig ist

Grössere Genossenschaften tendieren zu:

  • Häufigeren Leerständen (mehr Einheiten = mehr Fluktuation)
  • Transparenteren Prozessen (etablierte Websites und Wartelisten)
  • Grösserer Einheitenvielfalt (Studio bis 6+ Zimmer)
  • Stabileren Finanzen (geringeres Insolvenzrisiko)

Kleinere Genossenschaften können ebenfalls ausgezeichnet sein — kürzere Wartelisten, engere Gemeinschaften — erfordern aber mehr Recherche.


Zürich: Die Genossenschaftshauptstadt der Schweiz

Zürich hat die höchste Dichte an Genossenschaftswohnungen in der Schweiz. Rund 25% aller Mietwohnungen in der Stadt sind Genossenschaftswohnungen.

ABZ — Allgemeine Baugenossenschaft Zürich

  • Gegründet: 1916
  • Einheiten: ~5'000 Wohnungen in ganz Zürich
  • Profil: Zürichs älteste und grösste Genossenschaft. Familienfokussiert, mit einem starken Gemeinschaftsgeist. Gebäude in der gesamten Stadt.
  • Warteliste: 8–15 Jahre für begehrte Einheiten
  • Bewerben: Direkt auf der ABZ-Website registrieren.
  • Hinweis: ABZ ist ein Massstab — wenn Sie es ernst meinen mit Genossenschaftswohnungen, sollte dies Ihre erste Anmeldung sein.

PWG — Personalwohnungen der Gemeinde Zürich

  • Gegründet: 1907 (umstrukturiert als PWG Stiftung)
  • Einheiten: ~3'000 Wohnungen
  • Profil: Ursprünglich für Stadtangestellte, jetzt für alle Zürich-Bewohner offen. Starker Fokus auf erschwingliches Wohnen für berufstätige Familien.
  • Warteliste: 5–12 Jahre
  • Bewerben: Online-Registrierung auf pwg.ch

GBMZ — Genossenschaft Baugenossenschaft mehr als wohnen

  • Gegründet: 2007 (Gebäude eröffnet 2015)
  • Einheiten: ~450 Wohnungen im Hunziker Areal (Zürich-Oerlikon)
  • Profil: Modern, architektonisch gestaltet, nachhaltigkeitsorientiert. Eines der innovativsten Genossenschaftsprojekte Europas.
  • Warteliste: 3–8 Jahre
  • Bewerben: Online-Registrierung auf mehr-als-wohnen.ch
  • Hinweis: Beliebt bei jüngeren Bewohnern und Familien. Mix aus Wohnungstypen inklusive Clusterwohnungen.

Familienheim-Genossenschaft Zürich (FGZ)

  • Gegründet: 1943
  • Einheiten: ~1'500 Wohnungen in Leimbach (Zürich)
  • Profil: Grosses, eigenständiges Quartier im südlichen Zürich. Vorwiegend für Familien.
  • Warteliste: 5–10 Jahre
  • Bewerben: Registrierung auf fgzzurich.ch

Siedlungsgenossenschaft Unterstrass (SGU)

  • Gegründet: 1920
  • Einheiten: ~700 Wohnungen im Quartier Unterstrass
  • Profil: Historische Gebäude, zentrale Lage, starke Gemeinschaftskultur.
  • Warteliste: 6–12 Jahre

Wohnbaugenossenschaft Zürich (WBG)

  • Gegründet: 1919
  • Einheiten: ~1'800 Wohnungen
  • Profil: Eine der traditionellen grossen Genossenschaften. Mix aus älteren renovierten und neueren Gebäuden.

Genf: Genossenschaftswohnungen in der frankophonen Stadt

Genf hat eine starke Genossenschaftstradition, obwohl der Markt angesichts der internationalen Belegschaft der Stadt noch enger ist als in Zürich.

Logement Idéal

  • Gegründet: 1919
  • Einheiten: ~2'500 Wohnungen in Grossgenf
  • Profil: Genfs grösste Wohnbaugenossenschaft. Breites Angebot an Einheitentypen in vielen Stadtteilen.
  • Warteliste: 3–10 Jahre
  • Bewerben: logement-ideal.ch

La Collective

  • Gegründet: 2009
  • Einheiten: ~500 Wohnungen
  • Profil: Moderne Genossenschaft mit Fokus auf nachhaltiges, gemeinschaftsorientiertes Wohnen.
  • Warteliste: 2–6 Jahre

Coopérative des Cheminots (SBB/CFF)

  • Einheiten: ~600 Wohnungen in der Region Genf
  • Profil: Ursprünglich für Eisenbahnangestellte, jetzt für alle offen. Gepflegte Liegenschaften.

Basel: Ein unterschätzter Genossenschaftsmarkt

Basel hat einen bedeutenden Genossenschaftswohnungsbestand und — im Gegensatz zu Zürich oder Genf — oft zugänglichere Wartelisten, besonders für Familien.

Allgemeine Wohngenossenschaft Basel (AWG)

  • Gegründet: 1920
  • Einheiten: ~2'000 Wohnungen in Basel und der Region
  • Profil: Basels älteste und grösste Genossenschaft. Starker Fokus auf erschwingliches Familienwohnen.
  • Warteliste: 2–7 Jahre (kürzer als Zürich-Äquivalente)
  • Bewerben: awg-basel.ch

Gemeinnützige Wohngenossenschaft Riehen

  • Einheiten: ~500 Wohnungen in Riehen (Kanton Basel-Stadt)
  • Profil: Gemeinschaftsorientiert, starke Quartierskultur.

Bern: Die Bundeshauptstadt

Bern hat einen moderaten Genossenschaftssektor. Der Wettbewerb ist etwas geringer als in Zürich oder Genf.

Fambau Genossenschaft

  • Gegründet: 1919
  • Einheiten: ~2'000 Wohnungen in Bern und dem Mittelland
  • Profil: Eine der grössten regionalen Genossenschaften der Schweiz, familienfokussiert.
  • Warteliste: 2–6 Jahre
  • Bewerben: fambau.ch

Wohnbaugenossenschaft Bern (WBG Bern)

  • Gegründet: 1921
  • Einheiten: ~1'200 Wohnungen
  • Profil: Zentrale Berner Genossenschaft mit Mix aus historischen und modernen Gebäuden.

Winterthur: Zürichs genossenschaftlicher Nachbar

Winterthur ist 20 Minuten von Zürich entfernt und hat deutlich kürzere Wartelisten.

Allgemeine Wohngenossenschaft Winterthur (AWOBA)

  • Einheiten: ~1'500 Wohnungen
  • Profil: Winterthurs dominante Genossenschaft. Grosse Vielfalt an Einheitengrössen.
  • Warteliste: 2–5 Jahre
  • Bewerben: awoba.ch

Lausanne und die Genferseeregion

Coopérative d'Habitation Lausanne (CHL)

  • Einheiten: ~3'000 Wohnungen
  • Profil: Lausannes grösste Genossenschaft. Starke Präsenz in der Stadt und am Genfersee.
  • Warteliste: 3–8 Jahre
  • Bewerben: chl.ch

Wie man all diese Genossenschaften gleichzeitig überwacht

Die Herausforderung: Jede oben aufgeführte Genossenschaft hat eine andere Website, ein anderes Bewerbungsportal und ein anderes Benachrichtigungssystem. Alle wöchentlich manuell zu überprüfen ist ein Vollzeitjob.

SwissCoHousing löst dies, indem es über 150 Genossenschaftsquellen — einschliesslich aller hier aufgeführten Genossenschaften — überwacht und Sie sofort benachrichtigt, wenn ein neues Inserat erscheint.

Wichtigste Schritte zur Maximierung Ihrer Chancen:

  1. Bei 3–5 für Sie relevantesten Genossenschaften auf die Warteliste einschreiben
  2. Echtzeit-Überwachung über SwissCoHousing Premium einrichten
  3. Bewerbungsunterlagen (Betreibungsauszug, Lohnabrechnungen) jederzeit bereithalten
  4. Auf Angebote innerhalb von 24 Stunden reagieren

Lesen Sie unseren vollständigen Leitfaden darüber, wie Schweizer Wohnbaugenossenschaften funktionieren.

Häufig gestellte Fragen

Welche Schweizer Genossenschaft hat die niedrigsten Einstiegshürden?

Genossenschaften in kleineren Städten (Winterthur, Biel, Schaffhausen) und solche in weniger zentralen Lagen haben generell kürzere Wartelisten. Neuere Genossenschaften, die expandieren, bieten ebenfalls zugänglichere Einstiegspunkte.

Benötigen alle Genossenschaften einen Anteilschein?

Ja, praktisch alle Schweizer Wohnbaugenossenschaften verlangen als Mietbedingung einen Anteilschein. Beträge variieren je nach Genossenschaft. Dieser wird vollständig zurückerstattet, wenn Sie ausziehen.

Kann ich mich bei Genossenschaften in mehreren Städten bewerben?

Absolut. Es gibt keine Einschränkung. Wenn Sie offen für Zürich, Winterthur oder Basel sind, melden Sie sich in allen drei an.

Sind Genossenschaftswohnungen gut instand gehalten?

Die Qualität variiert erheblich je nach Genossenschaft und Baujahr. Grosse, gut finanzierte Genossenschaften wie ABZ, PWG und Logement Idéal unterhalten ihre Liegenschaften auf hohem Niveau.

Wie erfahre ich, wenn eine Genossenschaft Leerstände hat?

Die meisten Genossenschaften veröffentlichen Leerstände auf ihrer Website mit wenig Vorlaufzeit. Der schnellste Weg ist die Nutzung von SwissCoHousing, das alle wichtigen Genossenschaftswebsites überwacht und Sie sofort benachrichtigt.